Microsite

Was ein gutes eLearning Programm ausmacht

2003

Wenn es um das formale Erbringen eines Qualifizierungsnachweises im Unternehmen geht, werden häufig alle guten Grundsätze über Bord geworfen. Die Bildungsverantwortlichen achten dann allzu gerne auf „allumfassende“ Themeninhalte und höchste Informationsdichte.

Die Folge kann ein textlastiges und überladenes Informationsprogramm sein, das dann als „eLearning“ angeboten wird.

Dass es auch anders geht, zeigen unsere goldenen Regeln zur effizienten Vermittlung von Lerninhalten. Bitte "blättern Sie weiter".

1

1. Aufmerksamkeit wecken:
• Praxisbezug herstellen
• Reales Problem ansprechen
• Szenario entwickeln
• Fallbeispiele, Geschichte
• Einsatz von Animation, Ton, Video
• Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!

Leider sind viele Selbstlernprogramme sehr langweilig: Es folgen seitenweise theoretische Inhalte ohne Praxisbezug. Viel interessanter für Sie als Lerner ist es doch, wenn Sie anhand einer Geschichte die Lerninhalte vermittelt bekommen. Das kann zum Beispiel ein reales Problem innerhalb einer Abteilung sein, das durchgespielt wird.

2-4

2. Lernziele angeben

"Wer das Ziel nicht kennt, wird den Weg nicht finden!" 
C.Morgenstern

Zu Beginn des eLearnings muss klar sein, wohin die Reise geht: Was werden Sie nach der Bearbeitung mehr wissen oder können? Ein Quiz am Ende, in dem das Gelernte überprüft werden kann, ist wichtig. Im Quiz sollten realitätsbezogene Fragen gestellt und der Praxisbezug hergestellt werden.

3. Vorwissen aktivieren
• Bezug zum Erlernten herstellen
• Wissensquiz zum Start
• Zusammenfassung des Vorwissens zu Beginn

4. Wissen sichern
• Quizzfunktion nutzen
• Sofortige Rückmeldung
• Realitätsbezogene Übungen
• Fallbeispiele
• Transferübungen, -fragen

5

5. Lerner unterstützen
• Glossar, Anhang mit Dokumenten
• Navigationshilfen bieten
• Ansprechpartner nennen
• Lernempfehlung geben
• Zentrale Inhalte deutlich kenntlich machen.

Ein Glossar, indem die wichtigsten Begriffe nochmals erklärt werden ist sehr hilfreich!
Von Vorteil ist auch, wenn Sie diese Inhalte auch schnell mal ausdrucken können.

Und manchmal haben Sie beim Bearbeiten des eLearnings Fragen, die Sie möglichst gleich beantwortet haben möchten. Deswegen ist es gut, wenn ein Ansprechpartner benannt ist,
an den Sie sich wenden können.

6

6. Klare Vermittlung der Inhalte
• Durchgehende farbige und grafische Gestaltung
• Piktogramme nutzen
• Animationen und schematische Darstellungen
• Roter Faden
• Modularisierung der Inhalte in überschaubare 5-7 Minuten Einheiten
• Einfache Sprache sprechen 

Zu einem lernerfreundlichen eLearning gehört für uns, dass schon die grafische Gestaltung ansprechend ist. Das bedeutet: weniger Text, mehr Grafiken oder ansprechende Fotos.

Komplexe Sachverhalte kann man ganz gut durch eine Animation der Objekte auf dem Bildschirm erklären.

Wenn die Kapitel länger als 10 Minuten dauern, wird es oft schon zu langweilig.
Themenblöcke, die Sie in 5-7 Minuten durcharbeiten können, sind gut machbar.

Ein Sprecherkommentar sollte pro Lernprogrammseite nicht länger als 40 Sekunden dauern.
Und besonders motiviert werden Sie sein, wenn Sie zwischendurch eine Info erhalten,
was Sie schon alles bearbeitet haben bzw. was noch kommt.

< Zurück